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Leseproben Übersicht:

Sanatio Lenis
Die Heilkunst mit Pflanzen birgt ungeahnte Kräfte wenn man lernt sie sinnvoll anzuwenden.
Sowohl bei kleineren Leiden als auch bei schwerer Krankheit kann sie Linderung verschaffen.
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Konkret
Sieht man sich in unseren europäischen Breitengraden einmal ein wenig um, dann bemerkt man unweigerlich viele Missstände...
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Der Hexenmeister
Dieses Buch stellt meine Memoiren dar. Es wird Ihnen mit Sicherheit schwer fallen, wenn nicht ganz und gar unmöglich sein akzeptieren zu können, dass es mich gibt.
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Philodoxie
Vor einiger Zeit geschah mir etwas sehr Ungewöhnliches. Ich hatte Urlaub, den ich auf einer Insel am Meer verbrachte und lebte – wie schon lange nicht mehr – einfach in den Tag hinein.
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Der Hexenmeister
Dieses Buch stellt meine Memoiren dar. Es wird Ihnen mit Sicherheit schwer fallen, wenn nicht ganz und gar unmöglich sein akzeptieren zu können, dass es mich gibt. Doch seien sie versichert: Es gibt mich! Ich existiere! Wie sonst könnte dieses Buch – dessen unglaubliche Wahrhaftigkeit Ihnen vermutlich erst sehr spät bewusst werden wird – entstanden sein? Im ersten Moment wird Ihnen die Gesamtheit der Szenerie wie die gedankliche Ausgeburt eines gänzlich fantasievollen, jedoch nicht weniger irrsinnigen Verstandes erscheinen – und dennoch: Ich existiere! Bis auf meine derzeitigen Lebensumstände werde ich Ihnen alles offenbaren was ich je tat, was ich erlebte, woran ich Teil hatte und was ich noch immer bin. Sie werden sich vielleicht die Frage stellen warum diese Memoiren unter diesem merkwürdigen Titel „Der Hexenmeister“ und nicht unter meinem wirklichen Namen erschienen. Glauben Sie mir, es machte überhaupt keinen Sinn diese Seiten mit der Offenbarung eines Namens zu versehen, weil ich meine Namen ebenso oft wechsle wie es Tage im Leben eines Menschen gibt. Sehen Sie, schon kommen Ihnen die ersten Zweifel über mich. Es ist schwer einzugehen auf eine derartige Aussage - und nicht von vorn herein zu Verweigern dass es Menschen wie mich gibt. Sie alle neigen und neigten schon immer - durch alle Zeiten - dazu wegzusehen, nicht wahr haben zu wollen was alles möglich ist, die Realität zu verleugnen. Ihr Verstand will schon allein aus Gründen der Furcht, des nicht Einordnens und des nicht kontrollieren Könnens, nicht einmal entfernt einsehen dass, dies in diesem Buch folgende – die wirklich erlebte Geschichte, ja das Schicksal – eines lebenden Menschen sein könnte. Im Märchen jedoch ist alles möglich, dies wird von der Mehrheit der Menschen bejaht. Man hört und erzählt auch gern Geschichten. Angefangen mit dem alltäglichen Klatsch untereinander – ganz gleich ob im familiären Kreis , im Geschäft oder unter Freunden – es wird aufgebauscht, hinzugefügt, beschönigt und erfunden was die Worte hergeben. Ebenso gut verkaufen sich märchenhafte Hörspiele und auch Kinos erfreuen sich großer Beliebtheit. Märchen sind so aktuell wie eh und je.

Nehmen sie zum Beispiel die Märchensammlung der Gebrüder Grimm. Jakob und Wilhelm. Ich bewundere ihren Instinkt im Umgang mit Legenden und Tatsachen heute noch. Warum? Weil sie den Menschen wahre Begebenheiten als Märchen vermittelten. Sie glauben das nicht? Und doch hielten sie in Form einer Mär - das ist ein altdeutsches Wort aus dem im Volksmund später die Verniedlichung „Märchen“ entstand - den Mord an Katharina Schraderin fest. Sie ist Ihnen möglicherweise besser bekannt als die böse Hexe in der Erzählung von Hänsel und Gretel – die mit bürgerlichem Namen übrigens Hans und Grete Metzler hießen. Auch sie wird in diesem Buch bedacht und den ihr gebührenden Platz in der Geschichte einnehmen. Prüfen sie diese Aussage und sie werden die Verhörunterlagen - „Der Hochnot peinlichen Befragung der Katharina Schraderin, genannt die Bakkerhexe“ - vom fünfzehnten Juli 1647, im damaligen Gelnhausen finden. Oder tippen sie in Internetsuchmaschinen „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel ein“ und sie kommen auch ganz ohne viel Bewegung zur Bestätigung meiner Ausführungen hier.
Um verstehen zu können was ich mitzuteilen habe, müssen Sie keinerlei Vorkenntnisse geschichtlichen Ausmaßes besitzen, doch sollten Sie wenigstens während der Beschäftigung mit der Ihnen nun vorliegenden Lektüre, alles was Sie zu wissen glauben in den Hintergrund rücken lassen. Möglicherweise werden Sie später nicht wenige Ihnen selbst bekannte geschichtliche Geschehnisse umdeuten wollen oder die in diesen III Bänden enthaltenen für blanken Unsinn halten....

...Ich schildere Ihnen nun von diesen Tagen bis in die Heutige Zeit – dem, nach dem Verständnis der Allgemeinheit - bereits angebrochenen III. Jahrtausend. Und da Märchen, wie es mannigfaltige Geschichten und Legenden aller vergangenen Zeitalter*, heutige Hörspiele, wie Besucherströme in die modernen Kinos und auch Kinderbestseller zeigen, viel eher akzeptiert werden als die wirklich viel bedeutendere Realität, habe ich meine Memoiren als Märe niedergelegt und berichte Ihnen über die Erlebnisse und Taten des Hexenmeisters. Vergessen Sie das Folgende niemals - in keinem Augenblick - während Sie die Zeilen dieser Geschichte lesen: In Wahrheit bin ich es selbst der direkt zu Ihnen Spricht! Vielleicht werde ich das ein oder andere Mal sogar selbst zugegen sein und Ihnen beim Lesen über die Schulter schauen, Sie frösteln lassen oder mich sonst irgendwie bemerkbar machen. Manchmal flüstere ich Ihnen direkt in Ihr Ohr oder bin plötzlich in Ihren Gedanken, doch gewöhnlich spüren Sie auch von allein meine Anwesenheit. Denn ich benutze dieses Buch; Dieses Papier; Diese schwarze Druckerfarbe – die jetzt gerade in Form unschuldig erscheinender Buchstaben die Netzhaut Ihres Auges berührt, durch die Linse eindringt, sich in Ihrem Gehirn manifestiert und nun auch zu Ihrer Erinnerung wird! Denn – und es ist schon seit Äonen der Zeit dieser so bestimmte Kreislauf – auch in diesem ausklingenden 1799ten und beginnendem 1800ten Zeitalter der Menscheit, ist es den Lebenden gestattet die Zeilen des in dunkler Erinnerung ruhenden Buchs der Offenbarung lesen zu können. Nur zum Ende aller 25860 Jahre hebt sich dieser Vorhang des Schicksals der Menschen zur Warnung! Nehmen Sie, sie ernst. Lassen sie mich mit einem – nur leise gesprochenen - Zitat diese ersten Seiten beenden und wählen sie selbst, ob sie nur bis hierher gehen oder mir durch meine Erinnerungen folgen wollen:

„Wer kennt es nicht? Das Gefühl, wenn die Angst Dich beschleicht aus dem Hinterhalt. Ein Ahnungsschauer Dich zittern lässt!“

Der Hexenmeister

ISBN: 3-938794-01-1

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